LIGHT RAIL VEHICLE (LRV)

Zuverlässigkeit, Präzision und Sicherheit: Stadler sorgt dafür, dass Fahrgäste im urbanen und lokalen Schienenverkehr sicher und pünktlich am Ziel ankommen. Dies dank wirtschaftlichen und richtungsweisenden Lösungen in den Bereichen Branchline und Light Rail Vehicle (LRV).

STELLWERKE

Elektronische Stellwerke mit Fernsteuerung

Der öffentliche Personennahverkehr ist zentraler Bestandteil des täglichen Lebens und insbesondere in Städten ein beliebtes Verkehrsmittel. Dabei muss der tägliche Betrieb nicht nur mit grösstmöglicher Sicherheit, sondern auch effizient und zuverlässig durchgeführt werden können. Mit dem elektronischen Stellwerk von Stadler wird der gesamte Betrieb von Strassen-, Stadtbahnen und Betriebshöfen gesichert und zentral überwacht. Das Zusammenspiel verschiedener Techniken ist der Garant für den effizienten täglichen Betrieb, selbst bei maximaler Auslastung. Selbstverständlich können auch Anbindungen an übergeordnete Systeme realisiert werden. Für Strassenbahnbetreiber ist unsere Lösung eine komfortable Methode, ihren Betrieb entlang der gesamten Strecke überwachen und steuern zu können. Kurze Blockabschnitte ermöglichen enge Zugfolge, gesichert durch hocheffiziente Signale mit LED-Technik, Achszähler oder Gleichstromkreise.

  • Elektronische Stellwerke und Weichensteuerungen
  • Betriebshofsteuerungen
  • Induktive Meldungsübertragung
  • Gleisfreimeldung
  • LED-Signallösungen

Relais-Stellwerke

Stadler verfügt nicht nur über grosse Erfahrung bei Neu- und Umbauten von Stellwerken, sondern realisiert auch Neu-, Um- und Ausbauten von Eisenbahn-Sicherungsanlagen jeder Grösse nach Kundenwunsch mit Anbindungen an elektronische Systeme und die dazugehörigen Schnittstellen ist Stadler ebenso vertraut, wie die SPS-Technik für Automatikfunktionen in Domino-Stellwerken.

  • Detail-Projektierung Domino- und Schalterwerke
  • Erhalt und Weiterentwicklung des Domino-Know-how
  • Schaltungs- und Steuerungsentwicklung nach Sicherheitsnorm
  • Sicherheits-Nachweisführung nach BAV-Leitfaden
  • Elektronische Stellwerke
  • Relais Stellwerke
  • Weichensteuerungen
  • Betriebshofsteuerungen
  • Induktive Meldungsübertragung
  • Gleisfreimeldung
  • LED-Signallösungen

Punktförmige Zugbeeinflussung

Für den fortlaufend abgesicherten Betrieb dient unser Zugbeeinflussungssystem, welches für die automatische Einhaltung hoher Sicherheitsvorgaben bei Zugfahrten sorgt und zur kontinuierlichen aktuellen Information des Fahrers eine Reihe von Aufgaben übernimmt. Um eine Zwangsabhängigkeit zwischen einem signalisierten Haltegebot und einer sicheren Bremsung des Zuges zu realisieren, hat Stadler das Zugbeeinflussungssystem als magnetische oder induktive Zugbeeinflussung entwickelt. Das System veranlasst eine Zwangsbremsung im Falle von Missachtung des Haltesignals. Es dient zur Geschwindigkeitsüberwachung und greift bei Überschreitung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit ein.

  • Permanente Überwachung zugelassener Geschwindigkeiten
  • Reaktion bei Überschreitungen der maximal erlaubten Geschwindigkeit
  • Beachtung signalabhängiger Fahrsituationen
  • Visualisierung der zulässigen Geschwindigkeit
  • Anzeige der verbleibenden Wegstrecke
  • Einleitung einer Zwangsbremsung bei Rotfahrt

Kommunikationsbasierte Zugbeeinflussung

Der automatisierte Betrieb von Branchlines wird möglich. Stadler stellt mit der eigenen CBTC-basierten (Communication-based Train Control) Lösung die herausfordernden Ziele bezüglich Sicherheit, Taktzeiten und Steigerung der Linienkapazität sicher. Mit dem innovativen System bietet Stadler eine technologisch hochwertige Lösung an und wird den ständig wachsenden Bedürfnissen von Reisenden, Betreibern und Behörden gerecht. Die modulare Bauweise des Systems bietet den Kunden individuelle Möglichkeiten. Ob Greenfield Projekte oder Migration in ein bestehendes System – kundespezifische Lösungen von der aktuellen Bestandstechnologie bis hin zum gewünschten automatisierten Zielzustand sind möglich. Zudem wird die ökonomische und technische Komplexität hinsichtlich klassischer Streckensignalisierung reduziert. Die CBTC-Lösung von Stadler ist schlank, modular und bietet offene Schnittstellen zu Drittsystemen.

  • Schlankes und skalierbares Systemdesign (GoA-1 bis GoA-4)
  • Sichere Positionierung in Echtzeit
  • Reduktion der streckenseitigen Infrastruktur möglich
  • Wayside & on-board SIL 4 Standard Hardware
  • Kompatibel mit jedem drahtlosen Kommunikationsnetzwerk
  • Für Greenfield und Brownfield Projekte

SIGNALE

Ob für den Einsatz im öffentlichen Nahverkehr oder für Rangierstellwerke - Stadler passt die Signale individuell den Kundenwünschen an. Dabei kann zwischen vielen verschiedenen Ausführungen gewählt werden. Für Fahrsignalanlagen und Einzelweichensteuerungen sind Einzel- und Kombinationsbegriffe sowie eine Vielzahl an Sondersignalen verfügbar. Auch in Rangiereinrichtungen überzeugen die Weichenlagemelder und Sperrsignale von Stadler durch hohe Zuverlässigkeit und Verfügbarkeit. Das Portfolio umfasst sowohl Gittermasten als auch Hohlmasten mit verschiedenen ausgeklügelten Aufstiegssystemen und Absturzsicherungen. Stadler geht bei der Fertigung gerne auf individuelle Kundenwünsche ein. Nach einer eingehenden und protokollierten Funktionsprüfung werden die Signale per Bahn oder Lastwagen an ihren entsprechenden Bestimmungsort transportiert.

  • Anpassung auf Kundenwunsch
  • Vielzahl von Sondersignalen
  • Gitter- sowie Hohlmasten
  • Breites Einsatzgebiet

BAHNÜBERGÄNGE

Bahnübergangssanlagen dienen dazu, den Individualverkehr wie Kraftfahrzeuge, Fahrradfahrer, Fussgänger gegen Kollisionen mit Schienenfahrzeugen auf Kreuzungen zu sichern. Dies geschieht auf Seiten des Individualverkehrs mit Lichtsignalen und gegebenenfalls Schranken, auf Seiten des Schienenverkehrs durch Überwachungssignale, welche die erfolgte Sicherung des Bahnübergangs anzeigen. Anforderung, wie die Freimeldung, können direkt von der Strecke aus beispielsweise über Frequenzschaltpunkte, Radsensoren oder andere Meldeempfangseinrichtungseinrichtungen erfolgen. Alternativ können solche Daten auch von übergeordneten Systemen wie Fahrsignalanlagen oder elektronischen Stellwerken empfangen werden. Ist ein Rangierbetrieb über einen Bahnübergang vorgesehen, können auch entsprechende Handschaltmittel an der Strecke vorgesehen werden. Die Anwesenheitsdetektion des Schienenfahrzeugs auf dem Bahnübergang kann durch übliche Mittel der Gleisfreimeldung wie Radsensoren, Gleissperrkreise oder andere Einrichtungen erfolgen.

  • Sicherung von Banübergängen
  • Einbezug von Handschaltmitteln
  • Kürzere Wartezeiten für den Individualverkehr
  • Autonom auf der Strecke als auch zentralisiert im Stellwerk einsetzbar
  • Vollständige Einbindung in Fernsteuer- und Leitsysteme
  • Langlebige, robuste Technik
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