16/10/2017 –

Stadler baut in Salt Lake City, USA, ein neues Werk – Spatenstich mit viel Prominenz

Stadler baut in Salt Lake City ein eigenes Werk. Das Investitionsvolumen beträgt rund 50 Millionen USD. Am 13. Oktober haben Peter Spuhler, Group CEO und Eigentümer Stadler, und Martin Ritter, CEO Stadler USA, gemeinsam mit Senator Orrin Hatch, Utah Gouverneur Gary Herbert, der Salt Lake City Bürgermeisterin Jackie Biskupski und weiteren Gästen aus Politik und Wirtschaft gemeinsam den Spatenstich gefeiert. Nach der Einmietung in einem Servicewerk der Utah Transit Authority zum Bau der TEXRail-Züge im Jahr 2016, bestätigt Stadler mit dem Bau eines eigenen Werkes die Standortwahl zur Montage von effizienten, leichtgewichtigen Triebzügen für den amerikanischen Markt.

Im Juni 2015 hat Stadler von der Fort Worth Transportation Authority den Auftrag für die Lieferung von acht FLIRT-Zügen erhalten. Da bei diesem Auftrag Bundesgelder geflossen sind, musste Stadler erstmals unter Buy America für den Bau der TEXRail-Züge einen Standort in den USA suchen. Die Infrastruktur im ehemaligen Werk von Union Pacific in Salt Lake City hat dem Anforderungsprofil für den Auftrag TEXRail passend entsprochen. Der TEXRail FLIRT ist der erste in den USA gebaute FLIRT. Er wurde am 9. Oktober an der APTA Expo in Atlanta, GA, erstmals der Öffentlichkeit präsentiert.

Im Juni 2015 hat Stadler von der Fort Worth Transportation Authority den Auftrag für die Lieferung von acht FLIRT-Zügen erhalten. Da bei diesem Auftrag Bundesgelder geflossen sind, musste Stadler erstmals unter Buy America für den Bau der TEXRail-Züge einen Standort in den USA suchen. Die Infrastruktur im ehemaligen Werk von Union Pacific in Salt Lake City hat dem Anforderungsprofil für den Auftrag TEXRail passend entsprochen. Der TEXRail FLIRT ist der erste in den USA gebaute FLIRT. Er wurde am 9. Oktober an der APTA Expo in Atlanta, GA, erstmals der Öffentlichkeit präsentiert.

Der Grossauftrag für 16 Doppelstockzüge für Caltrain, den Stadler im August 2016 erhalten hat, erfordert mehr Produktionsfläche. Die Wahl, in Utah zu bleiben, basiert auf den ausgezeichneten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und dem politischen Umfeld, u.a. der breiten Unterstützung des Gouverneurs Office und weiterer Behörden in Salt Lake City und Clearfield sowie Davis County und Salt Lake County. Die nach neun Monaten bereits 115 motivierten und gut ausgebildeten Mitarbeiter, die Affinität des Bundesstaats Utah zum öffentlichen Verkehr und die Nähe zu den aktuellen Kunden an der Westküste sind ebenfalls starke Argumente.

Der Spatenstich für das neue Stadler-Werk erfolgte im Beisein von Senator Orin Hatch, Gouverneur Gary Herbert, Speaker of the House Greg Hughes und Jackie Biskupski, Bürgermeisterin von Salt Lake City.

Orrin Hatch kommentiert die Ansiedlung von Stadler wie folgt: „Ich bin erfreut, dass sich mit Stadler ein weiteres Unternehmen entschieden hat, sich in Utah anzusiedeln. Utah ist der perfekte Ort, sich mit dieser gut ausgebildeten, entschlossenen und patriotischen Mitarbeiterschaft niederzulassen. Verkehr und Logistik sind zentral für die Wirtschaft unseres Landes und ich bin begeistert, dass Utah von heute an einen noch grösseren Beitrag zum Wirtschaftswachstum der USA wird leisten können."

Das neue Werk liegt direkt an der I80, fünf Minuten vom internationalen Flughafen und nur zehn Minuten ausserhalb von Salt Lake City. Es hat einen eigenen Gleisanschluss an die Hauptlinie Denver-San Francisco. Das Werk wird für rund 350 Arbeitsplätze ausgelegt, kann aber jederzeit modular ausgebaut werden. Auf dem 62 Acres grossen Grundstück werden 7000 m2 Produktionsfläche für die Vormontage, Drehgestell-Montage, Montage und Endmontage von einstöckigen und doppelstöckigen Zügen zur Verfügung stehen. Nebst Lager- und Dispositionsflächen wird auch Gleisfläche zur Inbetriebsetzung der Züge eingerichtet. Büroflächen und eine Kantine für die Mitarbeitenden runden das Bauprogramm ab.

Peter Spuhler sagt: „Ich bin stolz, dass wir heute hier in Salt Lake City den Grundstein für unser eigenes Werk in den USA legen konnten. Die vorteilhaften wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen und die Unterstützung der verschiedenen Behörden haben uns die Standortwahl leichter gemacht. Nun sind wir zuversichtlich, den Bahnmarkt in den USA mit modernster Schienenfahrzeugtechnologie beliefern zu können."

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