Medien

20.11.10

Medienmitteilung der Thurbo: S-Bahn St. Gallen mit neuen Stadler-GTW

Medienkonferenz zur S-Bahn St.Gallen 2013 im Hauptbahnhof St.Gallen

Ein Quantensprung im öffentlichen Personenverkehr

von Gallus Heuberger
Mediensprecher Thurbo

Die S-Bahn St.Gallen bringt einen Quantensprung in der Verkehrserschliessung des Kantons ab Dezember 2013. Was im Mai 2000 mit einer Minilösung begann, wird in allen Regionen zu einem attraktiven Leistungspaket auf der Schiene. Die Betreiber sind zuversichtlich und bestellen neue Fahrzeuge.

An einer Medienkonferenz zur S-Bahn St.Gallen 2013, die vom St.Galler Stimmvolk in der Abstimmung Ende September 2010 grossmehrheitlich angenommen wurde, unterzeichneten die Regionalbahn Thurbo und der Schienenfahrzeughersteller STADLER den Vertrag zur Beschaffung von weiteren zwölf Gelenktriebwagen. „Es freut mich ausserordentlich, dass alle Betreiber der S-Bahn St. Gallen neue STADLER-Züge einsetzen. Mit ihren 102 Fahrzeugen wird Thurbo die grösste Gelenktriebwagen-Flotte all unserer Kunden halten“, bilanzierte der Firmeninhaber und CEO aus dem thurgauischen Bussnang, Peter Spuhler.

Stadt, Region und Kanton St.Gallen, aber auch die Grenzgebiete der Nachbarkantone Thurgau und Appenzell Ausserrhoden, erhalten mit dem neuen Fahrplan 2014 ein systematisiertes Bahnangebot mit deutlich mehr Zügen gegenüber heute.

 Im Verkehrsraum Unterrheintal–St.Gallen–Wil–unteres Toggenburg bis Wattwil, wo im Regionalverkehr vor allem Thurbo-Züge verkehren, erwartet die Reisenden ein halbstündliches Fahrplanangebot, zum Teil sogar der Viertelstundentakt. Von Herisau nach St.Margrethen ergänzt die neue, stündlich verkehrende S6 das heutige Angebot. Zur Hauptverkehrszeit fahren zwischen Herisau, St.Gallen und Wittenbach Zusatzzüge der Schweizerischen Südostbahn AG (SOB).

„Ich bin mit dem Abstimmungsergebnis höchst zufrieden“, freute sich der St.Galler Volkswirtschaftsdirektor, Regierungsrat Josef Keller. „Es ist ein tolles Bekenntnis der Bevölkerung zum öffentlichen Verkehr. Dafür gebührt ihr ein herzlicher Dank.“

Für den Betrieb der neuen S-Bahn St.Gallen 2013 sind im ganzen Kanton verschiedene Infrastrukturvorhaben, wie Bahnhofausbauten, Erweiterungen von Gleisanlagen und Anpassungen der Signalisierungen, notwendig. Die Finanzierung erfolgt über Mittel des Kantons und den Infrastrukturfonds des Bundes. Die S-Bahn St.Gallen profitiert von diversen Investitionen in nationale und regionale Grossprojekte, die teilweise bereits im Bau sind: der Anschluss an das Europäische Hochgeschwindigkeitsnetz (HGV) und Ausbauten für die zukünftige Entwicklung der Bahninfrastruktur (ZEB).

Mini-S-Bahn wird abgelöst

Die Inbetriebnahme der S-Bahn St.Gallen erfolgte bereits am 28. Mai 2000. Mit Taktverdichtungen, besseren Verknüpfungen zwischen Bahn und Bus und der Eröffnung der neuen Haltestelle Rorschach Stadt wurde das öffentliche Verkehrsangebot schon damals wesentlich verbessert. Vertreter der Behörden und der Bahnbetreiber haben seither in unzähligen Sitzungen und in diversen Fachgruppen an der Weiterentwicklung gearbeitet.

„30 Prozent mehr Zug ab Dezember 2013, mehr Direktverbindungen, kürzere Reisezeiten und neues Rollmaterial – so wird die S-Bahn St.Gallen 2013 zu einem erfolgversprechenden Renner. Das ist ein unverkennbarer Quantensprung im Verkehrsangebot der Ostschweiz“, gab sich die neue Leiterin des SBB-Regionalverkehrs und VR-Präsidentin der SBB-Tochtergesellschaft Thurbo, Anna Barbara Remund, sichtlich zufrieden. Die SBB gratuliere dem Kanton für die Weitsicht, die er mit der Zustimmung zur S-Bahn-Vorlage eindrücklich unter Beweis gestellt habe. „Mit grosser Freude gehen wir nun an die Umsetzung im Hinblick auf den Fahrplanwechsel im Dezember 2013“, versicherte sie.

Regionenverbinder um den Säntis…

Ein Ringzug der SOB „rund um den Säntis“, die S4, verbindet neu mit modernen Flirts umsteigefrei und stündlich die meisten st.gallischen Regionen und den Ausserrhoder Kantonshauptort Herisau. Für Thomas Küchler, CEO der SOB, steht fest: „Mit der S-Bahn St. Gallen 2013, die zusammen mit weiteren Angebotssteigerungen in unserem Ost- und Südnetz eine Zunahme der gefahrenen Zugkilometer um 60 Prozent bringen wird, wandelt sich die SOB vom integrierten Bahnunternehmen zur regionalen Mobilitätsunternehmung. Auf diese markante Leistungssteigerung bereiten wir uns intensiv vor.“

…bequem vom Rheintal nach Wil

Zwischen St.Gallen und Chur wird die Fahrzeit des Rheintal-Express spürbar verkürzt. In Sargans erhalten die Reisenden in Richtung Zürich direkten Anschluss an die Intercity-Züge. Neu ist die Verlängerung des REX über St.Gallen hinaus bis Wil. Komfortable Doppelstockzüge der SBB lösen die bisherigen Kompositionen ab. Die neuen Züge werden im STADLER-Werk in Altenrhein hergestellt. Ein Komfortsprung in die Moderne.

Kontaktadresse Auskünfte

Thurbo AG
Bahnhofstrasse 31, Postfach
8280 Kreuzlingen 1

www.thurbo.ch

Gallus Heuberger
Unternehmenskommunikation
Telefon +41 (0)51 223 49 14 (direkt)
eMail gallus.heuberger@thurbo.ch

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2010-11-20_Thurbo_kauft_GTW_fuer_S-Bahn_SG.pdf (Deutsch)

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